Hochgebirgswanderung im Kleinwalsertal - Walldorfer Ski-Club 81 e.V.

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Hochgebirgswanderung im Kleinwalsertal

Rückblicke ...
Die WSC Hochgebirgswanderung ins Kleinwalsertal 7 sind gestartet und 2 sind angekommen

Wir sind zwar kein Wanderclub sondern ein Skiclub, aber wenn das Skifahren nicht geht, müssen halt Alternativen her. Und warum nicht mal dort wandern wo man sonst Ski fährt. In diesem Sinne ….

Da wir alle am Samstag nicht um 5:00 Uhr aufstehen wollten, starteten am Freitag sieben mehr oder weniger erfahrene Hochgebirgswanderer in die Staus – äh, nach Mittelberg im Kleinwalsertal. Unser Appartementhotel war ganz ok für eine Nacht, auf jeden Fall hatte es ein Schwimmbad.

In der nahegelegenen Pizzeria besprachen wir den Schlachtplan für den nächsten Morgen. Damit wir am Sonntag am Endpunkt nicht so lange auf den Bus warten müssen, wollten wir zwei Autos dort schon abstellen.

Nach einem leckeren Abendessen gab es noch ein Sit-in auf dem 5er Zimmer, wo wir zwei Flaschen leckeren Sprudel geköpft haben.

Am Morgen nach dem Frühstück ging es los. Die Männer fuhren die Autos zu den verabredeten Plätzen und die Frauen warteten … und warteten … und warteten. Wie das eben so ist ;). Gefühlte Stunden später konnten wir starten. Der Grund für die Verzögerung war die Tatsache, dass die Autos wirklich nirgendwo abgestellt werden konnten, nur auf offiziellen Parkplätzen. Ok!

Die Fahrt bergauf mit der Bergbahn war ja noch ganz schön, aber dann ging es los auf den ersten Gipfel, das Walmendinger Horn, direkt von der Bergbahn aus. Steil – sehr steil, aber die Aussicht ist dann die Belohnung und die war klasse. Von dort aus haben wir auch unser morgiges Ziel gesehen, den „Hohen Ifen“.

Das sind wir auf dem Walmendinger Horn:
Kai, Uwe, Flavia, Birgit, Katja, Karin und Jochen

Und dann steil bergab, immer weiter und weiter. Und dann ging es Richtung Ochsenhofer Scharte. Immer bergauf, bergab, über Felsen, bergauf, bergab und ab und an mal ein gerader Weg. Ja, es hat Spaß gemacht, war aber auch anstrengend. Doch das wussten wir ja vorher.

An der Scharte angekommen, gab es die erste Trennung. Drei von uns haben den Abstieg zur Schwarzwasserhütte genommen und die übrigen vier sind noch rauf aufs Grünhorn. Irgendwann haben wir uns dann alle in der Hütte getroffen und ein lustiger Abend begann.

Die Hütte hatte wegen C keine geöffneten Duschen, aber das wussten wir auch vorher. Glücklicherweise gab es warmes Wasser im Waschraum, was auch nicht selbstverständlich ist. Wir hatten 2 Zimmer mit je 2 Etagenbetten.

Wir hatten Glück und konnten den letzten Kaiserschmarrn ergattern. Wow – der war wirklich lecker. Nein, das war natürlich nicht alles und wir haben noch mehr gegessen (und getrunken).

Nach dem Abendessen wurden die Kniffelwürfel rausgeholt. Manche hatten übrigens mehr Glück als andere und haben einen Kniffel nach dem nächsten bekommen und andere nicht mal ihren Bonus. Und wir Ladies konnten feststellen, dass die Herren auch in ihrem Alter lernfähig sind.

Irgendwann war der Tag zu Ende und es ging ab in die Koje. Das Gewitter mit Blitz, Donner und Platzregen haben einige gehört und einige nicht. Aber besser in der Nacht als am Tag.

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es los, aber anders als geplant. Es gab drei Möglichkeiten:
  • 1. Rentnerforstweg nach unten
  • 2. auf den Hohn Ifen und runter zur Ifen-Bergbahn
  • 3. auf den Hohen Ifen und runter über den Gottesacker, was auch der ursprüngliche Plan war.


Blick auf den Hohen Ifen

Aufgrund von falschen Schuhentscheidungen, wehen Knien und schmerzenden Füßen trennten wir uns wieder:
drei gingen den Rentnerforstweg nach unten zur Ifen Bergbahn (wo die Autos standen)
und vier sind rauf auf den Hohen Ifen. Von den vieren sind zwei runter zur Ifen-Bergbahn und nur zwei sind den Weg so gewandert, wie es geplant war.

Der Leser darf jetzt raten, wer von uns wohin gegangen ist.
Auf dem Rückweg nach Hause gab es gefühlt übrigens nur einen Stau.
Trotz mancher Widrigkeiten hatten wir ein tolles Wochenende mit viel Spaß.

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